:: Ehemalige (Alumni)
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In der "Internationalen Woche" der GE Espenstraße führt der 11. Jahrgang regelmäßig sein "Orientierungsseminar" durch.

Ziele dieses Orientierungsseminars sind u.a. ein besseres Kennenlernen im Jahrgang und eine Vorbereitung auf die Arbeit der kommenden 3 Jahre Oberstufe an der Gesamtschule Espenstraße.

Montag
Feb022009

Orientierungsseminar 2008

Orientierungsseminar 03. bis 07.11.2008 (Alle Bilder: Hier!)

Kalt isses!

An einem dunklen Novembermorgen ging es los, zunächst 300 Kilometer nach Norden, nach Harlingen, eine kleine Hafenstadt direkt am friesischen Wattenmeer.

WER?:
Etwa 70 SchülerInnen unserer neuen Jahrgangsstufe 11

WARUM?:

Orientierung in der neuen Gruppe und Zielfindung für die Oberstufenzeit.

Erkennen der Notwendigkeit von Teamfähigkeit, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Kreativität.
(wir lösen an der Espe die Klassenverbände des 10. Jahrgangs bewusst auf, mischen unsere Quereinsteiger aus Haupt- und Realschulen dazu und bilden neue Lerngruppen)

WO?:

An Bord der Plattbodenschiffe Morgana, Aegir und Zephyr.
Neben den Skippern begleiteten uns, wie jedes Jahr, Teamer einer außerschulischen Bildungsorganisation.

In Harlingen angekommen ging es gleich an Bord. Nach einer kurzen Einführung in die Eigenheiten historischer Segelschiffe hieß es Leinen los und Kurs auf Vlieland.

Der Maat Dirkje erklärt die BesegelungGemeinschaftliches Segelsetzen

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein entgegenkommendes Fährschiff brachte unsere Schiffe bereits kurz nach der Hafenausfahrt zum Schwanken.

Richtig seekrank wurde auf dieser Fahrt aber niemand. Das mulmige Gefühl, das viele vor der Fahrt hatten, schlug schnell in Begeisterung um.

 

Das Team-O-meterNach dem Segeltörn und dem ersten wilden Abendessen fand bereits die erste Teamrunde statt. Auf dem Team- O- meter wurde das Verhalten von den Gruppenmitgliedern zwischen „Wilde Horde“ und „Ansammlung“ eingeordnet. Doch das sollte sich bald ändern . . .

Kurs Terschelling - Land in Sicht?Auf unserer Fahrt (weitere Stationen waren Terschelling, Enkhuizen, Stavoren) stieg das Team-O-meter noch deutlich an. Rückfälle waren allerdings hin und wieder zu beobachten.

 

 

 

Das Essen war trotz „Selbstverpflegung“ durchaus abwechslungsreich. Es gab keine Spaghetti-Orgien, stattdessen Salate, Gemüselasagne, Putengeschnetzeltes oder auch vegetarische Küche.

Küche nach dem Einsatz der wilden Horde

Gemüse-Lasagne

Auch schmackhafte, improvisierte Gerichte wie z.B. Salzkartoffel an buntem Salat wurden aufgetischt.

 

 

Einzig der Kaffee am Donnerstagmorgen, an Bord der Morgana, war ein Verbrechen.

Ein Assessmentcenter erhellte für viele die Notwendigkeit der Erweiterung persönlicher Kompetenzen.

Teamarbeit beim Assessment

Ergebnis des Assessment-Centers

 

 

 

 

 

Ein Spitzenteam

 

 

 

 

Bemerkenswert: Gegen Ende der Fahrt erfuhren einige Schüler, dass es Spass machen kann, wenn man sich uneigennützich nützlich macht. SchülerInnen halfen dem Maat Dirkje die Kojen für die nächste Gruppe herzurichten.

Wahrlich, denn das war nicht ihre oder unsere Aufgabe.

 

Karl-Heinz Früh, Beratungslehrer

Samstag
Feb232008

Orientierungsseminar 2007

Das diesjährige Orientierungsseminar des 11. Jahrgangs fand vom 05.11.2007 bis zum 09.11.2007 in der Jugendherberge Xanten statt. Die Abfahrt verzögerte sich um eine Stunde, weil die Busse zu spät kamen. Nach der Ankunft in der Jugendherberge gab es eine Einweisung sowie die Einteilung der einzelnen Gruppen. Außerdem wurde durch eine Zufallswahl unser „stiller Freund“ bestimmt; diesem sollten wir innerhalb des Seminars etwas „Gutes tun“ (z.B. Zimmer aufräumen, Bett machen, oder ähnliches). Danach konnten wir endlich unsere Zimmer „einrichten“. Nach dem Mittagessen und einer Pause begann unser Seminar, welches von verschiedenen Moderatoren geleitet wurde. Am Mittwoch waren ein Vertreter der IHK, sowie ein Herr der Sparda Bank und auch ein Vertreter der HDI-Gerling-Versicherung da. In einem Assessmentcenter-Training sollte unsere Teamfähigkeit erkannt und auch verbessert bzw. gestärkt werden. Jeder einzelne sollte seine Stärken erkennen und herausfinden, wie er diese für sich und die Gruppe besser nutzbar machen kann. An dieser Stelle war es von Vorteil, dass einige Schüler ganz neue und positive Stärken an sich entdeckt haben. Auch haben sie dazu gelernt, diese in Teamarbeit einzubringen. Es wurde uns vermittelt, welche Voraussetzungen nicht nur die Oberstufe, sondern auch die Wirtschaft und das Berufsleben an uns stellt. Abschließend kann man sagen, dass das Seminar für den elften Jahrgang super geeignet war. Man hat seine Mitschüler/innen besser kennengelernt und man hat die Anforderungen der Oberstufe bzw. die der Wirtschaft für den späteren Werdegang nähergebracht bekommen.
Richard Vrinssen, Jahrgang 11, November 2007

Samstag
Feb232008

„Am Set von Xanten...!“

....und so fing alles an...
Montag morgen 08:00 Uhr Ortszeit.
Treffpunkt, wie immer bei solchen Veranstaltungen: der Wendehammer!!
Geplante Abfahrt 8:30 Uhr,tatsächliche Abfahrt 9:15Uhr
und wie heißt es so schön: „Fängt ja schon mal gut an“!!!
Allgemeines Seufzen machte sich breit, dies hat jedoch nicht lange angehalten, denn wie immer ist die Fahrt der gute Start für eine angenehme Atmosphäre.
Ankunft 10:30 Ortszeit in Xanten.
Am Set angekommen erwartete uns ein schönes großes Gebäude, umgeben von Bäumen und einer einzigen Straße, die dahin führte; manche erinnerte das an ein Sanatorium.
Nach dem ersten Staunen und dem Beziehen der Zimmer fing auch schon das erste Seminar an.
Zweck der ganzen Veranstaltung war zugleich auch das Motto der Fahrt „Kennenlernen“.
Dies geschah in verschiedenen Gruppen, die sich innerhalb ihrer Gemeinschaft durch interessante und fragwürdige Übungen näher kamen und viel über die Mitschüler sowohl als auch über sich und die Lehrer erfahren konnten.
Die Regisseure waren in diesem Fall: Herr Eckers, Herr Dierkes, Frau Kames und Herr Bunjes.
Um am Set von Xanten auch überleben zu können, kommen wir nun zum fast wichtigsten Part, dem Essen: Kurz und knapp, es war wirklich in überraschender Weise sehr lecker.
In den verschiedenen Seminaren ging es nicht nur darum unsere Umgebung besser kennenzulernen, sondern auch Teamfähigkeit und Vertrauen zu beweisen.
Wir haben viel über unsere Stärken aber auch über unsere Schwächen erfahren.
Damit wurden wir jedoch nicht alleine gelassen, denn die Gruppe als solches hat natürlich dazu beigetragen, dass man Verbesserungsvorschläge und Kritik annimmt und sich sicher auch mal in der einen oder anderen ruhigen Minute seine Gedanken über sich und seine Umwelt macht.
Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken dienten die Spieleabende mit den Regisseuren,
die man auch mal Gott sei Dank anders erleben durfte, denn hiermit ist es quasi offiziell,
Lehrer können lustig sein und man kann mit ihnen Spaß haben.
Was wir am Set gelernt haben ist erst der Anfang einer sehr interessanten Reise, bei der das Drehbuch noch etwas ungewiss ist. Wir können aber mit Gewissheit sagen, dass man eine gute Freundschaft mitnimmt und diese uns auf unserem Weg begleitet.

Hauarga Hussein, Jahrgang 11, November 2007.

Montag
Dez032007

Herr Morawa, Barmer Ersatzkasse

Sehr geehrter Herr Jackisch,

bereits seit mehr als 10 Jahren arbeite ich als Bezirksgeschäftsführer der BARMER in Rheydt mit ihrer Gesamtschule zusammen.
Neben dem jährlichen Bewerbungstraining im 10. Jahrgang, das ich mit Frau van den Berk organisiere gibt es immer wieder auch Angebote für die Oberstufenjahrgänge. Gerade für den 12. Jahrgang ist unser Assessement-Center-Training (AC-Training) oder das Bewerbertraining eine wichtige Hilfe.
Seit Beginn meiner Angebote in ihrer Schule arbeite ich für die Oberstufe mit Ihnen zusammen. Aus meiner Sicht eine äußerst angenehme und positive Zusammenarbeit! Da, Sie sehr geehrter Herr Jackisch in diesem Jahr einen 12. Jahrgang begleiten hatten wir vereinbart bei einer Stufenversammlung durch mich das Angebot AC-Training und das Bewerbertraining vorzustellen. Spontan erklärten sich ihre Schülerinnen und Schüler bereit das Angebot nutzen zu wollen. Es wurde eine konkrete Abfrage gestartet und schon waren jeweils zwei Termine für die Interessierten zum Ac-Training und Bewerbertraining mit Ihnen abgestimmt.
Für die Zusammenarbeit mit ihren Schülerinnen und Schüler war schnell die "richtige Sprache" und ein gemeinsames Verständnis geschaffen. Alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil -leider heute keine Selbstverständlichkeit mehr-.
Für mich ist es wichtig mit den Schülerinnen und Schüler eine gemeinsame Arbeitsatmosphäre zu entwickeln. Hier ist es dann möglich die Anforderungen z.B. des AC-Trainings (Gruppenauswahlverfahren - es geht um die Beurteilung der Bewerber bezüglich ihrer sozialen Kompetenz) zu besprechen und gemeinsam zu üben. Ich konnte feststellen, dass gerade bei ihren Schülerinnen und Schüler hier durch die "tägliche Praxis" viel Rüstzeug bereits mitgebracht wird. Ein Kompliment an alle Beteiligten. Gemeinsam besprachen wir eine gute Selbstpräsentation und das Verhalten bei einer Gruppendiskussion. Angereicht wurde die Veranstaltung durch weitere Tipps zur richtigen Vorbereitung und viel Feedback bei den praktischen Übungen.
Die Zahl der Anmeldungen zum Bewerbertraining überraschte mich zunächst. Bei der Durchführung stellte ich jedoch fest, dass die Schülerinnen und Schüler gerne nochmals eine gute "Auffrischung" und akutelle Tipps für sinnvoll hielten. U.a. war ein Hinweis auf unsere Internetseite unter www.barmer.de ein gern gehörter Tipp. Neben der Möglichkeit hier unter dem Link "services für Berufsstarter" Hinweis rund um das Thema Bewerbung zu erhalten bieten wir seit einigen Wochen hier auch ein Forum für offene Ausbildungsplätze an. Unsere Azubiplatzbörse wächst von Tag zu Tag. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Tipps für eine richtige Präsentation ihrer schriftlichen Unterlagen bis hin zum Vorstellungsgespräch. Zum Abschluß nutzten einige Interessierte spontan die Möglichkeit ein Vorstellungsgespräch mit mir zu üben. Eine gute Übung für die Praxis.
Ich würde mich freuen die Zusammenarbeit gerne weiter fortzusetzen und vielleicht auch durch ein generelles Angebot für die 12. Jahrgangsstufe auszubauen.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Morawa
Bezirksgeschäftsführer BARMER Rheydt
Stresemannstr. 64-66
41236 Mönchengladbach
Tel. 018 500 726-151
FAX  018 500 726-199

Freitag
Jan122007

Werner Knor, Haftpflichtverband der Deutschen Industrie:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst möchte ich mich ganz herzlich dafür bedanken, dass ich als Referent im Rahmen dieses Seminars  für den Bereich Versicherungen teilnehmen durfte. Für mich war es nach sehr langer Zeit eine Möglichkeit, in einen Dialog mit einer Schulklasse zu treten.
Den Schwerpunkt des Referates habe ich versucht durch

-    die Berücksichtigung von wirtschaftlichen Themen,
-    die Vorbereitung auf den beruflichen Einstieg,
-    die Beachtung von Werten und Normen,
darzustellen.
Anhand der Entwicklung in meinem Unternehmen, 1971 noch als Versicherungsverein mit einem Umsatz von ca. DM 300 Mio. tätig, existiert nunmehr ein weltweit operierender Konzern, die Talanx AG, mit einem Umsatz von nunmehr € 19 Mrd.
Bei der Präsentation des Organigramms war die außerordentliche Ausweitung sowohl der Geschäftsfelder als auch der geographischen Rahmenbedingungen als Hinweis zu verstehen, dass in der heutigen Wirtschaft die Anforderungen an die Mitarbeiter, auch bei ehemals mittelständischen Unternehmen, ganz erheblich gewachsen sind. Damit wurde auch deutlich, dass für die heutige Schülergeneration eine zielgerichtete Vorbereitung auf die berufliche Entwicklung unerlässlich erscheint.
Nach dem Motto:    
„Der erste Eindruck bekommt keine zweite Chance“
Als wesentliche Punkte kristallisierten sich heraus:
•    das Abitur anzustreben
•    möglichst in den Fremdsprachen positiv zu erscheinen, auch durch Auslandsaufenthalte.
•    das Fach Mathematik in den Vordergrund zu stellen
•    ein soziales Engagement kann hilfreich sein
•    die eigene Wirkung auf Außenstehende zu überprüfen z.B durch ein Rhetorikseminar
•    sich mit der Branche und den einzelnen Unternehmen im Vorfeld zu befassen
Als weiteren, wesentlichen Punkt wurde das Thema
„ Werte und Normen“
ausführlich behandelt.
Dazu wurde u.a. auch die Schulordnung herangezogen. Es herrschte Einvernehmen darüber, dass bei Anwendung der in Zusammenarbeit mit den einzelnen Gremien erstellten Verhaltensregeln, eine Vielzahl der täglichen Schwierigkeiten, nicht nur in der Schule, sondern auch im übrigen, privaten Umfeld entfallen könnte.
Gleichartige Verhaltensregeln werden in sehr vielen Unternehmen angewandt und die Beachtung als Voraussetzung für eine Tätigkeit in dem jeweiligen Haus gesehen.
Bei  der Betrachtung von Stellenanzeigen stechen die Begriffe:
•    Kooperationsfähigkeit
•    Toleranz
•    Höflichkeit
•    Konfliktfähigkeit
•    Teamfähigkeit
hervor.
Nach meinem persönlichen Eindruck ist es dem Lehrerkollegium gelungen, die SchülerInnen
im Rahmen mitzunehmen und das Interesse an den beruflichen Weg zu verstärken. Dies scheint mir eine sehr interessante Möglichkeit zu sein, um zu gegebener Zeit geeignete Bewerber der Wirtschaft zu Verfügung zu stellen.
Bedanken und schließen möchte ich mit einem Spruch der vielen wohl gefallen hat:
„Wir müssen das was wir denken auch sagen,
wir müssen das was wir sagen auch tun,
wir müssen das was wir tun auch sein“
(Alfred Herrenhausen, Bankier)
Werner Knor
Haftpflichtverband der Deutschen Industrie

 

Freitag
Dez012006

Der „Südseezauber“ des Orientierungsseminars des 11.Jahrgangs in Xanten

Am 06.11.2006 machten sich morgens um 8.00 Uhr 104 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs in Begleitung von 5 Lehrerinnen und Lehrern (einer davon war ich als Beratungslehrer der Stufe) auf den Weg nach Xanten zu dem dort in der Jugendherberge Xanten-Südsee stattfindenden Orientierungsseminar des 11. Jahrgangs. Anders als der Name der Jugendherberge vermuten lässt, bedeutete die Teilnahme an diesem Seminar für alle Beteiligten jeden Tag 6 Zeitstunden intensive Arbeit. In dieser Zeit galt es, sich mit den verschiedensten Themen auseinander setzen zu müssen, die ihnen von den 5 Moderatorinnen und Moderatoren des AKPE Vlotho nahe gebracht wurden.

Thematische Aspekte der gemeinsamen Arbeit waren:

•    Vertieftes Kennenlernen der Mitschüler
•    Selbst- und Fremdwahrnehmung (Wo sind meine Stärken und Schwächen?)
•    Kommunikation in der Gruppe
•    Präsentation vor der Gruppe
•    Erwartungen der Wirtschaft an Schulabgänger (Schlüsselqualifikationen)
•    Schlüsselqualifikationen in der gymnasialen Oberstufe
•    Assessmentcenter - Training
•    Einstellungstest - Simulation unter erschwerten Bedingungen
•    Selbstwertgefühl und Wertschätzung durch andere
•    Überlegungen zu Perspektiven, Zielen und Motivation

In der gemeinsamen Arbeit an diesen Themen lernten die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten kennen, eigene Bedürfnisse und Interessen besser zu erkennen und angemessen zu formulieren, andere genauer wahrzunehmen und mit Konflikten besser umzugehen. Dies alles war ihnen möglich, da sie sich intensiv in die Seminararbeit einbrachten und engagiert daran arbeiteten,  ihren eigenen Standort zu bestimmen. Ängste wurden dabei ebenso zum Thema wie auch jeder von seinen Mitstreitern in der Seminargruppe viel Unterstützung und positive Verstärkung erhielt. Ziele wurden geklärt und damit die Lernmotivation gestärkt. Von allen Beteiligten wurde deutlich erklärt, dass sie ihre Mitschüler viel besser kennen gelernt hätten und zum Teil regelrecht überrascht gewesen wären über deren Einstellungen, Probleme, Wünsche, Hoffnungen, …

Dass das Zusammengehörigkeitsgefühl der gesamten Jahrgangsgruppe in der Seminarwoche sehr gestärkt wurde, zeigte auch der Abschlussabend, an dem auf Initiative der Schülerinnen und Schüler gemeinsam Musik gemacht, gesungen, getanzt und gerätselt wurde und auch Schülerinnen und Schüler, die sonst eher nicht im Vordergrund stehen, tolle Talente offenbarten.

Es war zwar nicht der klassische „Südseezauber“ in Xanten zu erleben, aber eine gewisse Magie hatte die Seminarwoche dennoch und so mancher der daran Beteiligten äußerte am letzten Tag, dass das Seminar jetzt eigentlich erst richtig losgehen könnte. Dies lässt mich hoffen und daran glauben, mit diesen Schülerinnen und Schülern noch viele intensive magische Momente zu erleben.

(Edwin Jackisch, Beratungslehrer des 11. Jahrgangs)

Freitag
Dez012006

Santander Consumer Bank zu Gast bei dem Berufsinformationstag der Gesamtschule Espenstraße

Die Gesamtschule Espenstraße lud am 08.11.2006 verschiedene Unternehmen zu einem Berufsinformationstag für die neugebildete Jahrgangsstufe 11 ein. Diese Veranstaltung fand während einer einwöchigen Kennenlernfahrt in eine Xantener Jugendherberge statt. Ziel dieses Tages war es, den Jugendlichen einen kleinen Einblick in die Berufswelt und deren Einstieg zu gewähren.

Eines der teilnehmenden Unternehmen war die Santander Consumer Bank als Ausbildungsbetrieb, die mit der Ausbilderin Annette Perzylo sowie ihren Auszubildenden Gülten Aci und Jan Rennen vertreten war.
Als Einstieg wurde die Santander Consumer Bank mit einigen Daten und Fakten vorgestellt, um den Schülern die Strukturen und die Geschäftsausrichtung näher zu bringen.

Im Anschluss daran stellten die mitangereisten Auszubildenden des 2. Lehrjahres ihre Ausbildungsberufe vor.
Jan Rennen startete mit dem Berufsbild Bankkaufmann/-frau und Gülten Aci fuhr mit ihrem Ausbildungsberuf zur Kauffrau für Bürokommunikation fort. In den Vorträgen wurden die Aufgaben und Tätigkeiten sowie viele weitere ausbildungsrelevante Informationen vermittelt.
Natürlich standen die beiden Auszubildenden auch den zahlreichen Fragen der Schüler Rede und Antwort.

Nach einer kurzen Pause sollten die Schüler in einer Gruppenarbeit die sozialen, fachlichen und persönlichen Kompetenzen, welche Auszubildenden besitzen sollten, zusammenstellen und vor den übrigen Teilnehmern präsentieren.
Daraufhin erläuterte Annette Perzylo welche Anforderungen die Santander Consumer Bank an ihre neuen Auszubildenden stellt und diskutierte diese mit den Schülern.

Um die Jugendlichen auf ihre erste Bewerbung vorzubereiten wurde das Bewerbungsverfahren am Beispiel der Santander Consumer Bank vorgestellt. So konnten viele Fragen im Hinblick auf die erste Bewerbung geklärt werden. Im Anschluss hatten die Schüler die Möglichkeit einige ausgewählte Fragen aus den Einstellungstests der Bankkaufleute und der Kaufleute für Bürokommunikation zu bearbeiten.

Insgesamt war festzustellen, dass die Schüler den Berufsinformationstag sehr interessiert verfolgt haben. Die Jugendlichen wurden sehr praxisbezogen mit den sozialen, sachlichen und persönlichen Anforderungen, welche die Ausbildungsbetriebe an die Auszubildenden stellen, konfrontiert.

Annette Perzylo
Santander Consumer Bank
-Abteilung Training&Entwicklung-

Donnerstag
Nov302006

Feedback des "Stätte der Begegnung e.V."

Eine menschliche Zukunft braucht Begegnung und Verständigung über gemeinsame Fragen.

Seminar der 11. Jahrgangsstufe vom 06.-10. November 2006 in der Jugendherberge Xanten

Es ist tatsächlich schon 10 Jahre her und die Erinnerung ist noch sehr wach, als in der Jugendherberge in Düsseldorf die Kooperation der Gesamtschule Espenstraße aus Mönchengladbach-Rheydt mit der Weiterbildungseinrichtung „Stätte der Begegnung“ aus Vlotho praktisch beginnt.

Die „Stätte der Begegnung e.V.“ wird 1951 als unabhängiges Selbsthilfewerk für politische Bildung gegründet und ist mit seinen drei Weiterbildungseinrichtungen eine vom Land Nordrhein-Westfalen nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Bildungseinrichtung, die heute einen zusätzlichen Namen trägt: Institut für Bildung und Kommunikation.

Leitgedanke der Bildungsarbeit ist es, dass Menschen in ihren sozialen, politischen, beruflichen und persönlichen Bezügen gestärkt werden, um aktiv an demokratischen Prozessen in unserer Gesellschaft teilhaben zu können.

Die Orientierungsfahrt der 11. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Espenstraße ist im Laufe der 10 Jahre konzeptionell gewachsen zu einer Seminarfahrt, in der

  • das inhaltliche Konzept von den (meistens fünf) Teamerinnen und Teamern der Stätte der Begegnung entwickelt und durchgeführt wird,
  • die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer Teilnehmende im Seminar sind - und sich ihnen so neue Rollenerfahrungen anbieten, die den Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern gerade auch für den schulischen Alltag erweitern,
  • die Aufteilung der Schülerinnen und Schüler nach dem Zufallsprinzip in fünf Seminargruppen erfolgt, was einer Gruppengröße von etwa 22 Personen entspricht – und so sehr gute Lernvoraussetzungen geschaffen werden,
  • gemeinsames Lernen von beispielsweise Teamkompetenz verknüpft ist mit Erfahrungslernen anhand von einzelnen Übungen – und so mit viel Spaß und methodischer Abwechselung Langeweile zum Fremdwort wird,
  • jede einzelne Seminargruppe ihr individuell angepasstes Lerntempo verfolgt - und so Vergleiche mit anderen an Bedeutung verlieren,
  • Seminareinheiten täglich die Dauer von 6 Zeitstunden (3 Stunden vormittags und 3 Stunden nachmittags) umfassen – und so ein volles und erfüllendes Programm stattfindet,
  • über das intensivere Kennenlernen der einzelnen Mitschülerinnen und Mitschüler (im Sinne von Begegnung) ein Zusammenhalt geschaffen wird, der die Anonymität aufhebt, die Individualität wahrt, den Respekt im Miteinander erhöht - und so letztendlich die Solidargemeinschaft stärkt,
  • die eigenen Stärken der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt des Seminars stehen und im Sinne von Schlüsselqualifikationen zur beruflichen Orientierung dienen,
  • Personalvertreterinnen und -vertreter von vier Firmen den Schülerinnen und Schülern am Mittwochmorgen die Erwartungen der Wirtschaft nahe bringen – und somit realitätsnah Hinweise für den beruflichen Alltag vermitteln,
  • eine ganze Jahrgangsstufe mit 104 Schülerinnen und Schülern in ein Tagungshaus (wie die sehr geeignete Jugendherberge Xanten) wegfährt und nach einer Woche gemeinsamen, lebendigen und vertrauensvollen Lernens gestärkt nach hause fährt – und sich so gegenseitig unterstützt im Alltag von Schule, Familie, Freundschaften und Berufszielerreichung.

„Ich freue mich immer wieder, wenn Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Fähigkeiten entdecken, entfalten, präsentieren – und so ihre Individualität zur Persönlichkeit wird. So verliert sich die Angst vor der Zukunft in unserer Gesellschaft.“

Thomas Rave

Bildungsreferent der Stätte der Begegnung e.V.
Institut für Bildung und Kommunikation, VlothoSeminarleiter und Supervisor (DGSv)

Donnerstag
Nov302006

Feedback der Kaiser's Tengelmann AG

Feedback zum Xantenseminar 11. Jahrgang am 08.11.2006

Die Kaiser’s Tengelmann AG ist ein serviceorientierter Anbieter von Lebensmitteln und legt größten Wert auf die Zufriedenheit Ihrer Kunden.

Wir finden es deshalb außerordentlich wichtig, dass Schüler frühzeitig auf die Dienstleistungsmentalität des Einzelhandels und der Gesellschaft insgesamt vorbereitet werden.

Wir haben die Projektwoche der Gesamtschule Espenstraße in Xanten als eine hervorragende Initiative zur Berufsvorbereitung der Schüler kennengelernt.

Im Rahmen unseres Referenteneinsatzes konnten wir die Gelegenheit nutzen, den Schülern unsere Unternehmenskultur hautnah aufzuzeigen. Persönliche, soziale und methodische Kompetenzen in der Einzelhandelstätigkeit standen im Mittelpunkt der lebhaften Diskussionen und Übungen.

Uns überraschte und erfreute vor allem das Engagement der Schüler, die sich an diesem Mittwochvormittag aktiv in die Gesprächsrunde einbrachten.

Kaiser’s Tengelmann AG

Personalentwicklung

Klaus Kayser

Michael Bodenbenner

Sonntag
Nov262006

Xanten 2006

Die Stufen-Fahrt nach Xanten begann am 6. November 2006 um viertel nach acht an der Schule (Heckerstr. Wendehammer).
Als wir c.a. ein einhalb Stunden später in Xanten ankamen, ging es auch schon direkt los.Wir versammelten uns alle in einem der Seminarräume und wählten erst mal unseren ?stillen Freund?, dem wir im Laufe der Woche etwas gutes tun mussten (z.b. Tisch abräumen, Bier ausgeben, usw.).
Nach der großen Versammlung und einer dreistündigen Pause verteilten wir uns alle auf unsere Seminar Gruppen. Jede Gruppe hatte einen sogenannten ?Moderator? (dt. Seminarleiter). Das heisst, unsere Lehrer hatten ausnahmsweise mal nicht so viel zu sagen .
In den Seminaren haben wir unter anderem Themen wie zb. Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung behandelt und unsere Teamfähigkeit wurde auf die Probe gestellt.
Am Mittwoch (3. Tag ) waren Leute von Verschiedenen Unternehmen da, die uns erklärt haben, welche Voraussetzungen man mitbringen sollte, wenn man sich für bestimmte Berufe bewirbt.
Abends gab es die Möglichkeit, die Haus interne Disco zu nutzen (was auch fast jeden Abend getan wurde ).
Ein Positiver Effekt über die Seminare hinaus war, dass wir uns mal von einer ganz anderen Seite kennen lernen konnten.
Und wir glauben, dass wir für alle sprechen, wenn wir sagen, dass unser Jahrgang der ?geilste? ist!!!!!!!

Ewa B. Paul D. Christoph R.

Samstag
Nov252006

Xanten-Seminar 11. Jg

Die Idee einer Projektwoche außerhalb der Schulräumlichkeiten anzubieten ist gut und zeitgemäß. Die Schülerinnen und Schüler von einem professionellen Moderationsteam begleiten zu lassen ist wundervoll und dazu Wirtschaftsvertreter als Referenten einzuladen spricht von hoher Wirtschaftskompetenz.
Die Räumlichkeiten in Xanten sind hervorragend geeignet für eine solche Veranstaltung.
Insgesamt ein sehr gelungenes Konzept, welches den Jugendlichen die Möglichkeit bietet, soziale Kompetenzen auszubilden, und die Weichen für das Berufsleben zu stellen.
Es hat viel Spaß gemacht, mit der Gruppe zu arbeiten und gerne unterstützen wir eine solche Veranstaltung erneut.

Dr. Guido Kluth
Projektleiter Schule/Wirtschaft
IHK Mittlerer Niederrhein

Samstag
Nov252006

Seminarfahrt nach Xanten

Das Seminar des 11. Jahrgangs sollte den Zusammenhalt in der Stufe und die eigenen Kompetenzen wecken.
Mit Hilfe von Moderatoren haben wir in Kleingruppen Spiele, die dafür gedacht waren, sich besser kennen zu lernen, aber auch die Teamfähigkeit und den allgemeinen Zusammenhalt und das Vertrauen in der Gruppe zu stärken, gespielt.
In Gesprächen haben wir unsere Ziele definiert und unsere individuellen Kompetenzen entdeckt oder gefördert.
Im Großen und Ganzen ist zu sagen, dass mir das Seminar geholfen hat, mich besser in die Stufe zu integrieren und auch andere Leute kennen zu lernen.
So eine Fahrt ist mit Sicherheit zu empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen,
Amir Scheulen