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Mittwoch
Okt042017

Beim „Fest der Begegnung(en)“ in Jülich konnte man auch Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Espenstraße begegnen

Vor 500 Jahren veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen, die nachhaltig Kirche und Gesellschaft veränderten. Den aus Anlass dieses Jubiläums global stattfindenden Festlichkeiten schloss sich am Sonntag, den 10. September, dasFest der Begegnung“ im Brückenkopf-Park in Jülich an. Die Pfarrerin Friederike Lambrich kontaktierte dahingehend den didaktischen Leiter der Gesamtschule Espenstraße Andreas Hahn, so dass 60 Schülerinnen und Schüler sowie 7 Lehrerinnen und Lehrer bei dem Fest erschienen, viel Spaß (und natürlich auch Arbeit) hatten und – jede Menge Erfahrungen sammelten.

Die Lehrerinnen und Lehrer der religiös wie kulturell vielfältig aufgestellten Gesamtschule kramten in ihren kreativen Schatzkästchen und brachten Einiges zu Tage, das sie dann am Sonntag mit den Schülerinnen und Schülern präsentieren konnten.

So tanzten die Lernenden die Olympiaringe mit bunten Bändern nach, wobei laut Lehrerin Barbara Haaf „nicht der sportliche, sondern der soziale und Vertrauensaspekt im Vordergrund“ stand. Sie verkauften Honig aus der schulinternen Imkerei, sowie Äpfel und Kartoffeln aus dem Schulgarten. Eine Gruppe bot Bastelmöglichkeiten von Schlüsselanhängern und Buttons an. Eine andere Gruppe unter der Leitung des Musiklehrers Oliver Stratmann brachte mobile Percussioneinlagen im Flashmobstil.

Marcin und Nik aus der 7b bieten Honig und Kartoffeln aus schuleigener Ernte anFür die als Bienchen verkleideten Schülerinnen war der Honigverkauf ein besonderes Vergnügen, denn sie haben nicht nur ordentliche Einnahmen erzielen können, sondern haben vom Nachbarstand, der mittelalterliche Musik darbot, auch hin und wieder musikalische Werbeblöcke zur Unterstützung erhalten. Mariana aus der 7c bezeichnete dies zuerst als „peinlich“, aber am Meisten hat ihr an diesem Tag dann doch das Biene-Maja-Lied gefallen, das sogar gleich zwei Mal für die Honigbienchen gespielt wurde, die auch fleißig Spenden für die Espe von den Gästen einsammeln durften.

Inass, eine aus Syrien stammende Schülerin, die nun seit fast zwei Jahren in Deutschland lebt, lässt besonders erkennen, welch stark verbindenden Charakter dieses Fest der vielen Begegnungen hatte. Sie ließ die Kasse keinen Augenblick aus den Augen und sprach viel mit den Gästen. Die „Hilfe in deutscher Sprache“ und die vielen Gespräche mit Menschen haben ihr besonders gut gefallen, weil sie sich gut fühle, wenn sie weiß, sich auf Deutsch verständigen und ausdrücken zu können.

Marcin und Nik aus der 7b verkauften ebenfalls Kartoffeln, Äpfel und Honig. Sie beklebten die Honiggläser mit Etiketten und stellten sich vor, sie seien eine Firma. Dazu gehört auch, die Gäste vom sozialen Nutzen und von der guten Qualität zu überzeugen. Als „eigene kleine Mission“ beschreibt dies Marcin.

Selbstverständlich besuchten die Jungunternehmer auch andere Stände, ließen sich von afrikanischer Trommelmusik begeistern und aßen Stockbrot.

Die Gesamtschule Espenstraße bedankt sich bei allen Engagierten, Spendern und Interessierten.

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