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:: Ehemalige (Alumni)

Aktuelle Informationen



Freitag
Mai042018

"Ackern für die Bildung" - Der Schulgarten erlebt einen Neubeginn! [UPDATE]

[UPDATE 18.06.2018: Die Bilder der Neugestaltung sind online!]

 

… und zwar nicht nur durch das alljährliche Frühlingserwachen, sondern vor allem durch jede Menge Anstrengung unseres Schulgartenteams! Bereits seit Ende Januar arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer des Schulgartenteams der Gesamtschule Espenstraße unermüdlich und mit aller Kraft daran, den Schulgarten vorzubereiten.

In Zusammenarbeit mit der "Gemüse-Ackerdemie" - einer externen, staatlich geförderten Institution - wurde der Grundstein für eine Bepflanzung und dauerhafte Nutzung des Gartens gelegt.

Am Mittwoch, den 25. April, besuchten dann drei „AckerdemikerInnen“ erstmalig die Schulgarten-AG des 6. Jahrgangs der Gesamtschule Espenstraße, um mit den Schülerinnen und Schülern den Gemüseanbau zu starten.

Annette, Jana und Jonas wiesen die Schulgartenfreunde zunächst in die Geheimnisse des Gemüseanbaus ein. Dabei lernten die jungen Gemüsestudenten nicht nur die verschiedenen Gemüsesorten kennen, sondern auch, wie sie bis zur Ernte gehegt und gepflegt werden.

Vor dem Pflanzen wurden die Pflanzbahnen markiert, Mulden für die Setzlinge ausgehoben bzw. kleine Furchen für Erbsen gezogen. Nach dem Einsetzen wurden Mulden und Furchen zu gegraben, die Erde fest gedrückt und angegossen. Das Einpflanzen machte den jungen Gärtnern trotz wechselhaftem Wetter, Anstrengung und schmutzigen Händen jede Menge Spaß. Das sei der „spannendste Unterricht“, den sie je hatte, meinte Sina aus der 6d. Zur zwischenzeitlichen Stärkung bot die AG Getränke, Plätzchen und Kuchen an.  

Am Ende wurden die von den Schülerinnen bemalten Steine, die mit Bildern und Namen des jeweiligen angepflanzten Gemüses versehen war, ausgelegt.

In dem vom Schulgartenteam (Lisa Franken, Christina Steffan, Ali Gümüs, Christoph Lenhart) in monatelanger Arbeit vorbereiteten Schulgarten gedeihen nun allerlei Gemüsesorten wie Radieschen, rote Bete, Kartoffeln, Sellerie, Fenchel, Kohlrabi, Erbsen und einiges mehr. Aber damit noch nicht genug. Die nächste „ackerdemische“ Pflanzung erfolgte am 6. Juni - dazu gab es einen großen Bericht in der Rheinischen Post, den Ihr hier nachlesen könnt.

Unser Schulgarten bietet aber noch mehr:

Im hinteren Bereich des Schulgartens existieren ein kleiner Teich, ein Insektenhotel und eine Schulimkerei.
Im vorderen Bereich soll zudem  noch in diesem Jahr ein offenes „grünes Klassenzimmer“ entstehen.

Freitag
Mai042018

Der Umweltbus Lumbricus besucht die Natur-AG der ESPE

Der Umweltbus Lumbricus an der ESPE

Am 23. April besuchte der Umweltbus Lumbricus der Natur- und Umwelt- schutzakademie NRW (NUA) die Schulgarten-AG des 5. Jahrgangs an der Gesamtschule Espenstraße. Ziele waren die Erforschung des Schulgartenteichs und die Ergreifung weiterer Maßnahmen, um den Teich als Biotop und damit als Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere nachhaltig zu gestalten. Doch im Besonderen sollte natürlich das Interesse am Lebensraum „Teich“ gefördert werden.
Unter der Betreuung des Umweltpädagogen Dietmar Schruck, der AG-Leiterin Astrid Linzen (Naturschutzstation Haus Wildenrath) und der initiierenden Lehrerin Sabine Weissenborn wurde zunächst mit einem Sauerstoff- und Temperaturmessgerät der Sauerstoffgehalt des Teiches gemessen. Dabei stellte sich heraus, dass der Sauerstoffgehalt an der Oberfläche noch angemessen hoch, aber schon 20cm unter der Oberfläche deutlich niedriger war.

 


Anschließend entnahmen die kleinen Naturforscher Proben aus tieferen Gefilden, um festzustellen, welche Kleinlebewesen den Teich als Lebensraum nutzen. Und da kam doch Einiges zum Vorschein: So befanden sich in den Wasserschalen nicht nur Kaulquappen, sondern auch Wasserkäfer, Wasserasseln, Wasserskorpione, Nymphen (Libelllenlarven) und vieles mehr.

 


Mit den stolzen Funden wurden die Jungforscher in den Lumbricus-Bus begleitet. Dort vereinzelten die Schülerinnen und Schüler ihre Forschungsobjekte in Petrischalen, so dass sie unter Mikroskopen beobachtet und analysiert werden konnten. „Boah, guck mal hier!“ raunte es oft aufgeregt durch den Bus.
Über einen Bildschirm – verbunden mit einem Mikroskop – kamen einzelne Kleinlebewesen schließlich ganz groß raus und wurden – von einzelnen Schülerinnen und Schülern moderiert – in einer kleinen Doku präsentiert, bevor sie zurück in ihren Heimatteich gesetzt wurden.
 
In den nächsten Wochen, so Sabine Weissenborn, soll nun der Teich von Laub und anderen Pflanzenresten befreit werden, und zwar ohne die kleinen Bewohner mit zu entsorgen. Das wird sicher kein leichtes Unterfangen, aber spannend und lehrreich allemal!

 

 

Freitag
Mai042018

Eine Reise gegen das Vergessen - Schülerinnen und Schüler der Espe besuchen Auschwitz

Das Konzentrationslager Auschwitz - Hier kamen die Züge an, hier wurden die Verschleppten selektiert.

„Massen von Haaren, Schuhe, Koffer, Beinprothesen, Geschirr, Goldkronen [...].“

Als Josef und Maike gefragt wurden, was sie am meisten beeindruckt hat, sprachen sie von solchen Alltagsexponaten, die im nachgebauten Stammlager in Auschwitz ausgestellt wurden. Diese Sachen wurden ja damals weiterverkauft und verarbeitet. Ob die Käufer der Sachen damals gewusst hätten, wo diese Dinge herkamen? Die Textilien, die aus Haaren produziert wurden?

Anfang Februar fuhren acht Schülerinnen und Schüler des LK Geschichte des 13. Jahrgangs mit ihrer Kursleiterin nach Auschwitz (polnisch: Oświęcim) und Krakau (polnisch: Kraków). In Auschwitz  besuchten sie das Stammlager und Vernichtungslager, in Krakau das Schindler-Museum und das jüdische Viertel Kazimierz in Krakau, um sich vor Ort mit dem Schicksal von Millionen von Juden und der jüdischen Kultur auseinanderzusetzen, anders als dies mit Büchern, Bildern und Filmen möglich ist.  

 Laut Maike und Joseph prägen sich gerade Einzelschicksale ein:

Ein Text über eine Frau mit einem ängstlichen Kind auf dem Weg zur Gaskammer. 

Auf ein Einzelschicksal treffen die jungen BesucherInnen auch in der deutsch-polnischen Begegnungsstätte, als  sich ihnen eine ca. 80-jährige Zeitzeugin vorstellt und ihnen über ihre Zeit  als Mädchen im KZ und darüber hinaus berichtet. Geboren wurde sie in Weißrussland und als kleines Mädchen mit ihrer Mutter 1944 nach Auschwitz zwangsdeportiert.  Im Lager überlebte sie, ihre Mutter kam im Arbeitslager ums Leben. 

Nach der Befreiung wurde das Mädchen in eine polnische Familie aufgenommen und erhielt die polnische Staatsbürgerschaft. In ihrer neuen Heimat spielte sie zur Beunruhigung ihrer Familie „Selektion“ und „Appell“ - zwei Machtinstrumente, die zur alltäglichen brutalen Kontrollroutine im Lager gehörten. Und die vielen Monate im KZ zeigten noch weitere spürbare und sichtbare Folgen: Misstrauen und Angst bei Berührungen und Umarmungen, sowie beim Einlassen von Bädern,  was auf die Behandlung beim Lagerarzt Josef Mengele zurückgeführt werden kann. 

Zudem wurde ihr nach der Selektion ein lebenslanges Mal in den Unterarm tätowiert: die Lagernummer.  An ihre Mutter könne sie sich kaum erinnern. Nur die Hände seien ihr in Erinnerung geblieben, durch diese empfing sie im Lager zusätzlich Essen, das ihre Mutter ihr damals zusteckte. Ansonsten bekam sie ihre Mutter nicht zu Gesicht.

Erinnerungen an Gesichter waren den Menschen im Lager wichtig: So ließen sie sich von  anderen porträtieren, und obwohl ihnen zu Beginn der Internierung  der Kopf geschoren wurde, ließen sich Frauen mit langen Haaren zeichnen. Sie wollten anders gesehen werden, sich anders sehen, anders in Erinnerung bleiben, sich ihre Würde nicht nehmen lassen. Daher war diese Art von Kunst im Lager verboten. 

Doch Lagerhäftlinge haben auch Aufträge von KZ-Aufsehern erhalten und konnten mit Gegenleistungen rechnen, die ihr Leben ein wenig erträglicher machten. Aber auch sonst schien Kunst den Gefangenen im KZ Auschwitz von Bedeutung gewesen zu sein, vielleicht sogar überlebenswichtig. Auch hier bestrafte man sie mit Abwertung - ihre Bilder wurden damals im Lager als entartete Kunst ausgestellt und lächerlich gemacht. 

Bis heute existieren ca. 2000 dieser Bilder in Auschwitz, von denen aus Sicherheitsgründen nur zwei Originale ausgestellt werden. 

Erst am Ende der Baracken wird dargestellt, wie jüdische Menschen wirklich gelebt, getanzt, gefeiert haben. Auf großen weißen Bögen erscheinen unzählige Namen und auch Fotos von Internierten, die nicht ins Bild der faschistischen Ideologie gepasst haben und deshalb ihr Leben lassen mussten. 

15 Stunden habe die Fahrt mit dem Bus gedauert. 30 Stunden und ein paar Tage, die unvergessen bleiben und hoffentlich weiterhin viele Nachahmer finden.

Dienstag
Jan302018

Die Anmeldungen zur Gesamtschule beginnen!

Am Samstag, dem 3. Februar 2018, beginnen die diesjährigen Anmeldungen zur Gesamtschule Espenstraße. Alle interessierten Eltern haben Zeit bis zum Mittwoch, dem 7. Februar 2018, um sich an einer der Gesamtschulen in Mönchengladbach anzumelden.

Die Gesamtschule Espenstraße ist mit ihren sechs Eingangsklassen die größte Gesamtschule vor Ort. Auch in diesem Jahr werden nicht alle Eltern, die einen Gesamtschulplatz für ihre Kinder suchen, in Mönchengladbach erfolgreich sein! Wie in den vergangenen Jahren werden hunderte von Familien leider abgewiesen werden müssen, weil das Interesse an einem Schulplatz des gemeinsamen Lernens die Zahl der angebotenen Schulplätze bei weitem übersteigt.
Wenn Sie sich für einen Gesamtschulplatz für Ihr Kind interessieren, verpassen Sie nicht die Anmeldetermine - Eine spätere Anmeldung ist nicht möglich!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Bewerbung um einen Gesamtschulplatz an der Espe!

Wir freuen uns bereits auf unsere neuen Schülerinnen und Schüler!

Mittwoch
Nov082017

Tag der offenen Tür 2017!

Am Samstag, dem 18. November, findet in der Gesamtschule Espenstraße von 9-13 Uhr der „Tag der offenen Tür“ statt. Die kleinen und großen Besucher erwarten Mitmachunterricht, Präsentationen zur Unterrichts- und Projektarbeit, Führungen durch das Gebäude und vieles mehr.

Die Mensa präsentiert sich als Marktfläche mit vielfältigem Angebot, das auch kulinarisch Einiges zu bieten hat. Des Weiteren geben der durch die Schülerschaft betriebene Sanitätsdienst sowie die Streitschlichtung Einblick in ihre Arbeit und Ausbildung.  Natürlich steht ebenfalls ein breites Beratungsangebot durch Sozialpädagogen, Schulpflegschaft, Schulleitung etc. zur Verfügung.